Warum diese Seite?

Immer wieder findet man unter Eingabe des Begriffes "Menière" oder "Morbus Menière" im Internet die üblichen medizinischen Erklärungen, Definitionen und physiologischen Vorgänge des menschlichen Körpers bei dieser Krankheit.

Einige sind recht ausführlich, differenziert und gut dargestellt. Andere hingegen noch stramm nach Lehrbuchbeschreibung festgezurrt, unvollständig oder sogar passagenweise nicht ganz korrekt.

Was hingegen bei diesen Texten immer zu kurz kommt, ist die persönliche Sichtweise der Betroffenen. Die praktischen Tipps für einen Menschen, der sich gerade in dieser Lage befindet, nach Hilfen und Informationen sucht

Ina ScholzMeine persönliche Geschichte

 

Im Verlauf meiner persönlichen Geschichte, durch viele intensive Gespräche und Kontakte mit Betroffenen, haben sich immer wieder die gleichen Fragen wiederholt, sich viele Erfahrungen, Erlebnisse und Aussagen in ihrem Inhalt fast identisch geglichen.

Jeder Menière-Patient merkt im Verlauf seiner Krankheit, dass er anfangs ganz viel Informationen benötigt. Dass er den Austausch sucht und braucht, um sich eine Art Lebensstrategie entwickeln zu können. In späterer Zeit wird er es dann sein, der wiederum anderen Patienten mit seinen gesammelten Kenntnissen weiterhelfen und unterstützen kann.

Leider findet aber nicht jeder Kontaktsuchende gleich den geeigneten Draht zu Mitbetroffenen. Somit habe ich aus meinen Erfahrungen und aus der Subtanz der vielen Gespräche von Patienten untereinander, diese Homepage erstellt. Dadurch versucht, wenigstens eine kleine Starthilfe für Mitpatienten , ihre neue Situation und ihre vielen ungeklärten Fragen zu schaffen. 

Ich persönlich möchte mich auf diesem Wege ganz herzlich bei all den Menschen bedanken, welche mir am Anfang geholfen haben, zu denen ich auch heute noch engen Kontakt habe, die mich weiterhin auf meinem Weg begleiten und auch bisher in meinen Aktivitäten unterstützt haben! 

VIELEN DANK! Ohne Euch und ohne Sie wäre ich wohl nicht dort, wo ich heute bin. Smiley

 

Ich möchte ebenso alle Betroffenen ermutigen, keine Scheu zu haben, wenn sie etwas nicht verstehen, wenn sie sich unverstanden fühlen, wenn sie nicht ernst genommen werden, wenn sie sich nicht ausreichend aufgeklärt wissen oder wenn sie Kritik üben möchten, dieses auch bei den zuständigen Stellen/Adressaten zu tun!

Nur dadurch kann man etwas ändern, kann Menschen zum Nachdenken bringen und seine Lage deutlich machen.

Seinen Ärger für sich behalten, seine Trauer und seine Wut in sich hineinfressen, Kritik nur gegenüber Mitbetroffenen äußern oder bei Mitmenschen, die sie nicht einordnen können, schadet nur uns selbst, bewirkt aber keinen einzigen Schritt in die Richtung, die wir im Grunde alle anstreben:

Mehr Sachverstand über die Krankheit Menière und ihre Begleitfolgen in der Medizin, mehr Lobby in unserer Gesellschaft, mehr Akzeptanz durch unser Umfeld, mehr Forschungsarbeit, mehr Fortbildungsvorträge über Innenohrschwindel auf med. Kongressen - mindestens so viel wie bei Tinnitus.

Eine gedankliche Zusammenfassung von mir finden Sie auch bei
www.netdoktor.de unter

http://community.netdoktor.com/ccs/de/hearing/
support/mystory/article.jsp?articleIdent=de.hearing.
support.mystory.de_hearing_article_12797

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